nur mit dir

glücklich war ich nie –
vielleicht nur mit dir

damals mit dir,
als uns das meer mit seinen
wellenblauen armen umschlang

und das glück blühte auf
in unserem schweigen –
die stille ruhte
auf unseren schultern,
lautlose worte auf
unseren lippen
und nichts auf der welt
hatten wir vermisst –

wir hatten uns,
so hatten wir alles …

©️wortzeitlos

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wellen erzählen

wellen erzählen geschichten,
sie brechen an ufern, an felsen,
rollen an den strand
und beginnen von vorn
wenn ihr rauschen verebbt
legen mir worte,
geschichten zu füßen
die hinterm horizont
entstehen –

sie verblassen
auf ihren langen wegen
aber ihre wahrheit
bewahren die wellen
wie die zeit unsere
gespräche aufbewahrt
und ihre worte niemals
ganz in den fluten
versinken lässt

die wahrheit liebt
das licht –
wie ich.

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©Wortzeitlos

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all die zeit

wie schmelzendes eis
auf heißem stein
zerrint der sinn
des lebens
zwischen den fingern
wenn all die zeit
geflossen ist

der fluss
das meer längst
erreicht und die zeit,
die du hattest,
darin versinkt
bis zum grund
und all deine gedanken
und worte
ins vergessen spült …

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©wortzeitlos

seelenmeer

sterne der nacht
in deiner hand
wenn sie meine
wangen berührt
küssen die sterne
meine lippen

sanft, wie du

 

sanft ruht die nacht
auf meiner haut
prickeln deine worte
und segeln auf unserem
stillen seelenmeer
durch den nebel
der zukunft

nicht länger
suchend

 

©wortzeitlos

 

im mondschein

schwimmen im mondschein
wenn sie es am tag nicht schafft

und wenn sie nachts
noch eine weile
am strand sitzt
dann denkt sie –

doch wer, den sie kennt,
hat schon einmal bei nacht …?

im hellen mondschein
hat sie das gefühl,
es gibt nichts schöneres

an manchen abenden
steht sie in der wohnung
am fenster
blickt in das stumme
gesicht des mondes
und wartet auf …

 

©wortzeitlos

ein anderes leben

ein anderes leben
wünschen
so, wie wolken
sich verändern

in der nähe zum wasser
hast du gebaut
dort, wo
welt-sehnsucht-tränen
fließen

hörst du die flügelschläge
am himmel, über dem meer?

das rauschen des meeres
beflügelt – lach!
der gesang deines lachens
verklingt im brechen der wellen

rauch steigt auf zu den wolken
hinter dir brennen die wälder
die nähe zum wasser schwindet
aber die fluten retten dich –

wenn Er da oben es so will

 

©wortzeitlos