unbändige worte

der wind schüttelt die letzte frische des vergangenen winters von den ästen, mit einem strauß von sonnenstrahlen begrüßt der frühling blühende knospen und die liebe ist eine mögliche antwort auf die abwesenheit von nähe zu dir fliegen all meine gedanken und worte sickern durch den stoff meiner schutzmaske durch, wirbeln in der luft von viren umzingelt, doch sie kämpfen sich mutig und unaufhaltsam bis zu dir durch …

 

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neubeginn

komm,
halt mich fest
sieh und sing
das lied der
neugeborenen liebe

höre, wie die bäume
flüstern –
alle lügen fallen
aus den nestern

der wind weht sie
fort und ein blatt
wendet sich leise
der sonne zu …

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am märzhimmel

am märzhimmel
wandern die wolken –
sind leicht und wandern
auf pfaden mit
sonnenstrahlen gesäumt
wandern auf warmen,
himmelblauen wegen
bis zur abenddämmerung

dann wandern meine
träume durch die nacht,
auf unsichtbaren wolkenspuren
bis der morgen erwacht.

 

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auf den frühling wartend

mattgrün ruhen noch
die wiesen
antiquierte gedichte
liegen in den gräben
(längst vergessene)

vereinzelt kommen vögel,
berühren den
blausamen himmel
mit ihren flügeln,
tauchen hinter wolken
unter

aus den augen
aus dem sinn,
doch ein gedicht schwebt
vor meinem gesicht –
dann brechen worte
aus den zeilen heraus,
ruhen sich stumm
zwischen den gräsern aus

und ich spüre,
du bist einsam
zwischen grün und blausam,
wie du dort verweilst,
auf den frühling
wartend …

 

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fremde nächte

fremd ist die nacht
ohne mondglanz
voll dunkler ahnung

schemenhaft sind
die konturen
nackter zweige
vom frühling noch
nicht berührt,
noch nicht wachgeküsst

die seele träumt
von frühlingsklängen,
vom blühen und
vom neubeginn

 

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frühlingsmorgen

deine stimme kommt
mit der morgendämmerung
(nicht eher)

sie durchbricht das dickicht
des waldes
taucht aus dem blauen
see auf
klettert auf die wolken
fliegt mit dem wind
lässt sich von der
aufgehenden sonne
wärmen,

fällt mit dem frühlingsmorgen
in mein zimmer hinein,
gesellt sich zu meinem traum –

und ich spüre ihre wärme
auf meiner haut

 

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