unbändige worte

der wind schüttelt die letzte frische des vergangenen winters von den ästen, mit einem strauß von sonnenstrahlen begrüßt der frühling blühende knospen und die liebe ist eine mögliche antwort auf die abwesenheit von nähe zu dir fliegen all meine gedanken und worte sickern durch den stoff meiner schutzmaske durch, wirbeln in der luft von viren umzingelt, doch sie kämpfen sich mutig und unaufhaltsam bis zu dir durch …

 

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auf den frühling wartend

mattgrün ruhen noch
die wiesen
antiquierte gedichte
liegen in den gräben
(längst vergessene)

vereinzelt kommen vögel,
berühren den
blausamen himmel
mit ihren flügeln,
tauchen hinter wolken
unter

aus den augen
aus dem sinn,
doch ein gedicht schwebt
vor meinem gesicht –
dann brechen worte
aus den zeilen heraus,
ruhen sich stumm
zwischen den gräsern aus

und ich spüre,
du bist einsam
zwischen grün und blausam,
wie du dort verweilst,
auf den frühling
wartend …

 

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