gelassenheit, vertrauen, geduld

gelassenheit
gegen den inneren aufruhr
der blick nach innen
gegen selbsttäuschung
und lügen
schritte nach vorn
gegen das gefangensein
in der vergangenheit,
loslassen
gegen die schwermut

die augen schließen
damit träume sichtbar werden
der zeit geduld schenken,
vertrauen
gegen angst und zweifel

es erscheint so einfach
und doch ist es nicht leicht
den weg zu gehen,
wenn es vom himmel
steine regnet –

und du mittendrin,
mit stillen tränen im herzen …

 

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zeit ohne türen

als ich damals –
die träume bunt,
mit sehnsucht
durchtränkt

in einer zeit ohne türen,
zum bleiben verdammt

nur wenn ich
die augen schloss,
leuchteten meine träume
flößten mir kraft ein
zu warten,
bis türen in der mauer
der zeit entstünden
und ich endlich
fliegen könnte,

zu meinen träumen
fliegen könnte.

 

©wortzeitlos

 

flammende träume

ein sehnen zerrinnt
zwischen glühenden fingern
als fiele ein unsagbarer traum
in die dunkle leere der nacht

in der tiefe leuchten die
versprechen der zuversicht,
flammen des willens
züngeln voll mut
und leidenschaft –

doch die sterne sind
noch weit,
unerreichbar weit …

 

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kein zeichen

in absolutem schweigen
vertiefen sich die falten
(an meiner stirn)

gefühle hämmern im herzen
doch es kommt kein zeichen
(von dir)

***

kerzengerade tannen
wiegen sich im wind,
dankbar für das mondlicht

***

in der mitte des weges
entgleisen (meine) wünsche
und doch überdauern
sie die zeit –
mein mantel aus staub
deckt sie zu,
sanft wie die ewige nacht

***

weit hinter den sternen
lächelt meine seele,
blickt auf
die welt hinab –

und sucht dich …

 

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endlose nacht

in endloser nacht
taut die liebe auf
schmilzt auf der haut
oh, endlose nacht!

das herz liest gedichte
in den blicken,
zählt die küsse
brennende hände
tasten nach liebe

doch sie schmilzt
und verflüchtigt sich
in der dämmerung
der morgen küsst uns
schweigen auf die lippen –
diese nacht war
bloß ein traum.

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©wortzeitlos