glückstrunkene tage
inmitten von distanz
tiefe seufzer
fallen in die leere
des abstands
zwischen uns
fallen vor unsere
füße
voll sehnsucht nach
(unmögliche) nähe
©wortzeitlos
–
glückstrunkene tage
inmitten von distanz
tiefe seufzer
fallen in die leere
des abstands
zwischen uns
fallen vor unsere
füße
voll sehnsucht nach
(unmögliche) nähe
©wortzeitlos
–
was noch im dunkeln
keimt
hat keine form,
keine kontur
tastet blind
nach dem licht,
um sich selbst
zu finden.
auch für uns
und für das,
was wir jetzt tun,
reicht das licht
nur bis zu unserer
nasenspitze –
alles dahinter
schwelt im dunkeln,
auf züngelnden
flammen wartend.
.
©️wortzeitlos
–
Foto: wortzeitlos
.
schemenhaft blaß
sind die quellen der zeit
unter dem staub des
vergessens,
das schweigend lauscht
auf die zeichen der zeit
wartend
doch die vergangenheit
schläft nicht,
der alptraum wiegt schwer
auf den schultern der opfer –
vor nicht einmal hundert
jahren.
.
©wortzeitlos
–
fragen
von gestern
bekommen
neuen anstrich
der morgen
übermalt
das gestern
und heute
das bunte
verschwindet,
der klang
der worte
verstummt
immer mehr …
.
©️wortzeitlos
–
Foto: wortzeitlos
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(lautlose) stimmen
der einsamkeit
jenseits von abgeschlossenen
türen,
jenseits von abgeschotteten
existenzen
angstvolle distanz wahrend
die furcht vor ansteckung
überlebt alle hoffnung
wenn sie (zuletzt) stirbt,
bleibt nur die furcht.
©wortzeitlos
–
Foto: wortzeitlos
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ein baum,
etwas einfaches
das lebt und atmet
und ein see
wie ewiger raum
inmitten der welt –
über all das
thronen die götter
am himmel
oder
das schicksal
mit seinem
unsichtbaren plan –
für den baum,
für den see,
für uns …
.
©wortzeitlos
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