unbändige worte

der wind schüttelt die letzte frische des vergangenen winters von den ästen, mit einem strauß von sonnenstrahlen begrüßt der frühling blühende knospen und die liebe ist eine mögliche antwort auf die abwesenheit von nähe zu dir fliegen all meine gedanken und worte sickern durch den stoff meiner schutzmaske durch, wirbeln in der luft von viren umzingelt, doch sie kämpfen sich mutig und unaufhaltsam bis zu dir durch …

 

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alles im dunkeln

was noch im dunkeln
keimt
hat keine form,
keine kontur
tastet blind
nach dem licht,
um sich selbst
zu finden.

auch für uns
und für das,
was wir jetzt tun,
reicht das licht
nur bis zu unserer
nasenspitze –
alles dahinter
schwelt im dunkeln,
auf züngelnden
flammen wartend.

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©️wortzeitlos

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eingefroren

die gärten deines himmels
sind kreisenden, ermüdeten
ewigkeiten erlegen
es blüht keine hoffnung,
kein mut

das streben nach mehr ist
von wundern vergessen,
träume in matten
hoffnungsschimmern
eingefroren
starr geworden
sie berauschen nicht mehr

 

©wortzeitlos