ein baum,
etwas einfaches
das lebt und atmet
und ein see
wie ewiger raum
inmitten der welt –
über all das
thronen die götter
am himmel
oder
das schicksal
mit seinem
unsichtbaren plan –
für den baum,
für den see,
für uns …
.
©wortzeitlos
–
ein baum,
etwas einfaches
das lebt und atmet
und ein see
wie ewiger raum
inmitten der welt –
über all das
thronen die götter
am himmel
oder
das schicksal
mit seinem
unsichtbaren plan –
für den baum,
für den see,
für uns …
.
©wortzeitlos
–
staunend
ist
deine freude
für zwei
warme sekunden
berühren unsere
hände
dann:
sekundenglühen
auf unseren
lippen
.
©️wortzeitlos
–
die stunden alterten
schnell
an diesem tag
und auch die schatten
in der sonnigen ecke
ich spürte ihren
langen atem –
verbraucht, staubig
tummelten sich
auf kleinstem raum
dann kam der abend
und vertrieb die schatten
in die dunkelheit hinaus
sie folgten den lockrufen
der nacht, ihre atemwolken
zurücklassend
.
©️wortzeitlos
–

Foto: wortzeitlos
.
in endloser nacht
taut die liebe auf
schmilzt auf der haut
oh, endlose nacht!
das herz liest gedichte
in den blicken,
zählt die küsse
brennende hände
tasten nach liebe
doch sie schmilzt
und verflüchtigt sich
in der dämmerung
der morgen küsst uns
schweigen auf die lippen –
diese nacht war
bloß ein traum.
.
©wortzeitlos
–
am märzhimmel
wandern die wolken –
sind leicht und wandern
auf pfaden mit
sonnenstrahlen gesäumt
wandern auf warmen,
himmelblauen wegen
bis zur abenddämmerung
dann wandern meine
träume durch die nacht,
auf unsichtbaren wolkenspuren
bis der morgen erwacht.
©wortzeitlos
–
die zeit umkreist
den kern,
der in tiefster lage
unter aller schichten
atmend schweigt
die ringe um ihn
werden größer, weiter
der atem schwerer,
durchtränkt mit träumen
und sehnsucht
noch scheut der kern
das licht in dunkler ferne
noch strebt er nach leben
und sucht das wahre,
das tiefe wissen über sich selbst –
doch die zeit zieht ihre kreise,
dem licht entgegen,
ins unendliche meer
der vergänglichkeit
hineinfließend …
©wortzeitlos
–