abstand

glückstrunkene tage
inmitten von distanz
tiefe seufzer
fallen in die leere
des abstands
zwischen uns

fallen vor unsere
füße
voll sehnsucht nach
(unmögliche) nähe

 

©wortzeitlos

 

neubeginn

komm,
halt mich fest
sieh und sing
das lied der
neugeborenen liebe

höre, wie die bäume
flüstern –
alle lügen fallen
aus den nestern

der wind weht sie
fort und ein blatt
wendet sich leise
der sonne zu …

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©️wortzeitlos

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Foto: wortzeitlos

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kein zeichen

in absolutem schweigen
vertiefen sich die falten
(an meiner stirn)

gefühle hämmern im herzen
doch es kommt kein zeichen
(von dir)

***

kerzengerade tannen
wiegen sich im wind,
dankbar für das mondlicht

***

in der mitte des weges
entgleisen (meine) wünsche
und doch überdauern
sie die zeit –
mein mantel aus staub
deckt sie zu,
sanft wie die ewige nacht

***

weit hinter den sternen
lächelt meine seele,
blickt auf
die welt hinab –

und sucht dich …

 

©wortzeitlos

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pixabay.com

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fließen

ein fließen

das leben

das sein

unberührte träume
überdauern die zeit
überbrücken die
entfernung
zwischen dir und mir.

 

©wortzeitlos

fast

staunend
ist
deine freude
für zwei
warme sekunden
berühren unsere
hände

dann:
sekundenglühen
auf unseren
lippen

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©️wortzeitlos

endlose nacht

in endloser nacht
taut die liebe auf
schmilzt auf der haut
oh, endlose nacht!

das herz liest gedichte
in den blicken,
zählt die küsse
brennende hände
tasten nach liebe

doch sie schmilzt
und verflüchtigt sich
in der dämmerung
der morgen küsst uns
schweigen auf die lippen –
diese nacht war
bloß ein traum.

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©wortzeitlos