an manchen tagen
ist die welt zu laut,
voller kampf und leid,
heimatlosigkeit und
angstschrei
an solchen tagen
sind schöne worte
auf der flucht,
unerreichbar für
die poesie des lebens –
für die poesie
in mir
.
©wortzeitlos
–
an manchen tagen
ist die welt zu laut,
voller kampf und leid,
heimatlosigkeit und
angstschrei
an solchen tagen
sind schöne worte
auf der flucht,
unerreichbar für
die poesie des lebens –
für die poesie
in mir
.
©wortzeitlos
–
sonnengold leuchtet
das haus,
wenn friede darin herrscht
und kein zwist, der
die stimmung betrübt
deine hand weich
wie samt,
wenn sie mein gesicht
tröstend berührt –
deine augen sprechen
ohne worte
und ich habe dir
(schon wieder) verziehen
.
©wortzeitlos
–
von dem wind getragen
herzbang und atemschwer
schlagen die
gebrochenen flügel –
ob die zukunft sie heilt?
stunden pendeln
hin und her
alte zeitrinden
berührend –
aber dann,
aus ihrer bahn geworfen
durchbrechen sie
die mauer der zukunft,
landen im schoß
des ungewissen
mit angstfurchen
bedeckt
©wortzeitlos
–
wintermüde treiben
kleine eisschollen
im fluss
eine frühlingsbrise
berührt streichelzart
mein gesicht –
die schwere (in mir)
schmilzt dahin
©wortzeitlos
–
mein gehen
auf meinen wegen
ist ein weggehen,
fort von allem, das mir
die luft aus den
lungen presst
öfter als ein hingehen
zu allem, das großes sucht
und doch nicht findet
©wortzeitlos
–
sternenschön ordnet
die nacht die stunden
zwischen allen gestirnen
die sonne längst abgehängt
und das lächeln des tages
in die flucht geschlagen,
thront die nacht in
dunkler harmonie
und besänftigt
die gemüter
©wortzeitlos
–