du brichst ein brichst in mein leben ein ohne sichtbare spur nimmst meine gefühle in geiselhaft hältst die zeit an lenkst mein leben in eine andere bahn dort, wo sich das glück anbahnt
lass uns nie mehr diese spur wechseln das glück liegt direkt vor uns
du und deine worte bleiben, schweben zwischen uns und zeichnen welten im lichtkreis des mondes. unsere zwiesprache findet im zwielicht statt, der abend ist voller schatten, die silben spiegeln sich im falschen schein, der dich umhüllt. das blatt papier bleibt weiß, ahnungslos schimmert es matt in meiner hand, ich wollte dein gesicht darauf zeichnen, deine worte aufschreiben, aber alles bleibt verborgen hinter dem falschen schein; leuchtet, als stammte er vom mond, doch wir beide wissen, der mond ist weit weg. das zwielicht umkreist dich, du wirst es nicht los – und mein innerer zwiespalt wächst.
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